Allgemein

WaterBar „wave“

Unikat

WasserBar „wave“

Die Form des Stahl-Gestell habe ich aus der Bewegung von Wind im Wasser abgeleitet, daher ihr Name „wave“, sie ist Teil des Projektes WasserBar.

Diese Karaffenserie steht für moderne Tischkultur und zeigt, wie Kunst Einfluss auf unser Handeln nehmen kann.

Die Karaffen des WasserBar Projektes bieten besondere Möglichkeiten Trink-Wasser aus der Leitung einladend zu präsentieren, anzubieten und auszuschenken. Durch den skulpturalen Charakter der Karaffen wird das schlichte Leitungswasser in das Spezielle verwandelt; sie verleiten dazu dieses einzuschenken und zu trinken.

Das Trinken von Leitungswasser ist eine umweltbewusste Alternative zum Trinken von abgefülltem Wasser aus dem Supermarkt.

Der Kreativprozess begann mit dem Entwerfen der Stative für kleinere Karaffen. Mein Anspruch an die Stative bestand darin, dass sie das Glas nicht nur halten, sondern auch maßgeblich zu der Form des Glases beitragen.

Die Stative habe ich nach präzise ausgearbeiteten Entwürfen gefertigt. Dem Glas hingegen habe ich einige Freiheiten eingeräumt. Die Blasen aus Glasentfalten ihre beim Frei-Form-Glasblasen typische organische Form und passen sich scheinbar intuitiv der Form des dazu gehörigen Stativs an.

Ich wünsche mir, dass diese Karaffe zur gebührenden Wertschätzung von Leitungswasser beiträgt, indem das Leitungswasser vermehrt und bewusst getrunken wird. Alle Glasarbeiten wurden durch das kompetente Team des Glasturms, der Glaswerkstätten des LWL-Industriemuseum „Glashütte Gernheim“ umgesetzt.

Die Umsätzung des Projektes „WasserBar“, wurden durch die Alexander Tutsek-Stiftung finanziell gefördert, dafür meinen herzlichen Dank!

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WaterBar „onion plant“

Unikat

WasserBar „onion plant“

Die Form des Stahl-Gestell habe ich aus der organischen Formwelt einer Zwiebelpflanze abgeleitet, daher ihr Name „onion plant“, sie ist Teil des Projektes WasserBar.

Diese Karaffenserie steht für moderne Tischkultur und zeigt, wie Kunst Einfluss auf unser Handeln nehmen kann.

Die Karaffen des WasserBar Projektes bieten besondere Möglichkeiten Trink-Wasser aus der Leitung einladend zu präsentieren, anzubieten und auszuschenken. Durch den skulpturalen Charakter der Karaffen wird das schlichte Leitungswasser in das Spezielle verwandelt; sie verleiten dazu dieses einzuschenken und zu trinken.

Das Trinken von Leitungswasser ist eine umweltbewusste Alternative zum Trinken von abgefülltem Wasser aus dem Supermarkt.

Der Kreativprozess begann mit dem Entwerfen der Stative für kleinere Karaffen. Mein Anspruch an die Stative bestand darin, dass sie das Glas nicht nur halten, sondern auch maßgeblich zu der Form des Glases beitragen.

Ich wünsche mir, dass diese Karaffe zur gebührenden Wertschätzung von Leitungswasser beiträgt, indem das Leitungswasser vermehrt und bewusst getrunken wird. Alle Glasarbeiten wurden durch das kompetente Team des Glasturms, der Glaswerkstätten des LWL-Industriemuseum „Glashütte Gernheim“ umgesetzt.

Die Umsätzung des Projektes „WasserBar“, wurden durch die Alexander Tutsek-Stiftung finanziell gefördert, dafür meinen herzlichen Dank!

die Stahlwandlerin, Hannover, März 2020

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Emissionen

HEmissionen

CO2 -Einsparung und Wasser-Einsparung durch das Direktrecyceln im Bezug zur Verwendung von Neustahl
Die Förderung von Eisenerz und Steinkohle belastet unsere Umwelt erheblich

… genauso wie die Weiterverarbeitung zu Stahl mit Hilfe von fossilen Brennstoffen in den Hochöfen. Nicht nur unsere Luft wird verschmutzt. Erhebliche Mengen Wasser werden zuerst der Flora und Fauna entzogen und belasten diese nach der Nutzung zusätzlich durch im Wasser zurückgebliebene Schadstoffe. Bei der Gewinnung und Verbrennung von einem Kilo Steinkohle entstehen insgesamt 2,68 kg CO2-Emissionen (Vgl. BUND, 2016); außerdem werden 9,12 Liter Wasser verbraucht. (vgl. : https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/365/)

Bei der Produktion von einem Kilo Stahl über die Hochofenroute (70% der deutschen Stahlproduktion), welche auf Eisenerz basiert, entstehen 1,744 kg CO2 Emissionen. Beim Stahlrecycling fallen im Vergleich weniger, aber immerhin noch 0,395 kg CO2 an. (vgl. : Hiebel/Nühlen, 2016, S.32)

Zusätzlich wird hierbei sehr viel Wasser verbraucht. Bei der Stahlproduktion aus Stahlschrott sind es 58,76 Liter Wasser pro kg Stahl und bei der Produktion aus Eisenerz 63,37 Liter Wasser pro Kilo Stahl. (vgl. : https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/365/ )

Objekte

Pizzateiler

HHKleinserie in der Entwicklungsphase

HlPizzateiler

Bevor es durch Schmiedekraft zu dem Pizzateiler „Nr.1“ verwandelt wurde, war das Material ein Stück Produktionsabfall, wie es in der metallverarbeitenden Industrie täglich entsteht.
Dieses Stück Neuschrott aus hochwertigem Stahl ist beim Laserschneiden eines Loches entstanden, welches später zur Fadenführung bei einer industriellen Schnellwebmaschine dient.

Emissionen, die beim Recyceln und bei der Produktion von Neustahl im Stahlwerk anfallen, werden durch das Direktrecyceln vermieden.

Dennoch ist die Produktion dieses Pizzateilers nicht komplett emissionsfrei; bei seiner Fertigung sind 80 g Schmiedekohle verbrannt.


Die Prototypen

Pizzateiler Nr.1 und Nr.2 – unbehandelter Stahl oder, in Sonderausführung, mit Stahl-Emaille oberflächenveredelt. Die Pizzateiler sind minimalinvasiv bearbeitet. Bei der Fertigung wird die Schneide erst ausgeschmiedet und anschließend konturiert. Ideal zum Teilen von Pizza, Quiche oder Blechkuchen.

Objekte

Flaschenöffner „360 Grad“

HHKleinserie

HiFlaschenöffner „360 Grad“

Bevor es durch Schmiedekraft zum Flaschenöffner „360 Grad“ verwandelt wurde, war das Material ein Stück Produktionsabfall, wie es in der metallverarbeitenden Industrie täglich entsteht.
Der Öffner ist aus C60er Stahl geschmiedet. Dieser hochwertige Stahl fällt als Neuschrott bei der Produktion von Rohrbohrern zur Entnahme von Bodenproben an.

Emissionen, die im Stahlwerk anfallen würden, werden durch das Direktrecyceln vermieden.

Dennoch ist die Produktion dieses Flaschenöffners nicht komplett emissionsfrei; bei seiner Fertigung sind 80 g Schmiedekohle verbrannt.

Objekte

Messer „90 Grad“

HHKleinserie

HlMesser „90 Grad“

Bevor es durch Schmiedekraft zu dem Messer „90äGrad“ verwandelt wurde, war das Material ein Stück Produktionsabfall, wie es in der metallverarbeitenden Industrie täglich entsteht.
Das Messer „90 Grad“ ist aus C60er Stahl geschmiedet. Dieser hochwertige Stahl fällt als Neuschrott bei der Produktion von Rohrbohrern zur Entnahme von Bodenproben an.

Emissionen, die im Stahlwerk anfallen würden, werden durch das Direktrecyceln vermieden.

Dennoch ist die Produktion dieses Messers nicht komplett emissionsfrei; bei seiner Produktion sind 900 g Schmiedekohle verbrannt.

Das Messer „90 Grad“, poliert und wahlweise mit oder ohne Zunder. Mit entsprechender Torsion für Links- oder Rechthänder

oben: Der erste Arbeitsschritt: die Torsion bei 900° C

Objekte

Nageleisen „20 Grad“

HHKleinserie

HlNageleisen „20 Grad“

Bevor es durch Schmiedekraft zum Nageleisen „20 Grad“ verwandelt wurde, war das Material ein Stück Produktionsabfall, wie es in der metallverarbeitenden Industrie täglich entsteht.
Das Nageleisen „20 Grad“ ist aus C60er Stahl geschmiedet. Dieser hochwertige Stahl fällt als Neuschrott bei der Produktion von Rohrbohrern zur Entnahme von Bodenproben an.

Emissionen, die im Stahlwerk anfallen würden, werden durch das Direktrecyceln vermieden.

Dennoch ist die Produktion dieses Nageleisens nicht komplett emissionsfrei; bei dessen Fertigung sind 400 g Schmiedekohle verbrannt.

Objekte

Hacke „60 Grad“

HHKleinserie

HlHacke „60 Grad“

Bevor es durch Schmiedekraft zur Hacke „60 Grad“ verwandelt wurde, war das Material ein Stück Produktionsabfall, wie es in der metallverarbeitenden Industrie täglich entsteht.
Die Hacke „60 Grad“ ist aus C60er Stahl geschmiedet. Dieser hochwertige Stahl fällt als Neuschrott bei der Produktion von Rohrbohrern zur Entnahme von Bodenproben an.

Emissionen, die im Stahlwerk anfallen würden, werden durch das Direktrecyceln vermieden.

Dennoch ist die Produktion dieser Hacke nicht komplett emissionsfrei; bei ihrer Fertigung sind 800 g Schmiedekohle verbrannt.

Objekte

Messer „40 Grad“

HHKleinserie

HlMesser „40 Grad“ und das kleine Messer

Bevor sie durch Schmiedekraft zu den beiden Messern verwandelt wurde, war das Material ein Stück Produktionsabfall, wie es in der metallverarbeitenden Industrie täglich entsteht. Die Messer sind aus C60er Stahl geschmiedet. Dieser hochwertige Stahl fällt als Neuschrott bei der Produktion von Rohrbohrern zur Entnahme von Bodenproben an.

Emissionen, die im Stahlwerk anfallen wurden, werden durch das Direktrecyceln vermieden.

Dennoch ist die Produktion dieser Messer nicht komplett emissionsfrei; bei ihrer Fertigung sind 900 g Schmiedekohle verbrannt.


HlDas kleine Messer

Wie in allen metallverarbeitenden Betrieben fallen auch bei meiner Produktion Reste an. Nach dem ersten Ausschmieden der Fläche trenne ich diagonal den Teil ab, der für die zukünftigen Klinge nicht gebraucht wird.

Diese Ähnlichkeit meines eigenen Produktionsabfalls und dessen gleichzeitige individuelle Formen haben mich dazu inspiriert, weitere Messer aus ihm zu fertigen und so abermals Produktionsabfall zu einem Gebrauchsgegenstand zu transformieren.

Das Messer „40 Grad“ und das „kleine Messer“ poliert und ohne Zunder.